Umzugsplaner – Hilfe ist beim Umzug immer sinnvoll

Umzugsplanung Tipp 2

Umziehen ist – das werden die meisten Betroffenen zur allzu gerne bestätigen – eine Kunst für sich. Zumindest dann, wenn das Ziel ist, alles Nötige binnen weniger Tage in die erforderlichen Wege zu leiten. Und genau das fällt nicht immer ganz leicht. Gerade bei einem Umzug, der neben dem normalen beruflichen Alltag umgesetzt werden soll, fehlt oft die Zeit für die eine oder andere Erledigung. Und schlimmer noch: Oft stellt sich die Frage, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Maßnahmen eigentlich realisiert werden sollten.

Dieses Problem stellt sich vor allem den Umziehenden, die zuletzt vor etlichen Jahren den Wohnort gewechselt haben. Ein Umzugsplaner kommt in dieser Situation gerade recht. Damit muss auch nicht zwingend gemeint sein, dass Privatleute oder Unternehmen einen professionellen Umzugshelfer mit der Durchführung des Umzugs beauftragen. Vielfach reicht es schon aus, einen schriftlichen Umzugsplaner aus dem Internet herunterzuladen, um präzise Umzug Planung machen zu können.

Einen Schritt nach dem anderen planen

Bei dieser virtuellen Form der Umzugsplaner handelt es sich letztlich um Ratgeber, mit deren Hilfe Interessenten anhand der Empfehlungen von Umzugsexperten herausfinden, welche Maßnahme in welchem Moment des Umzugs in die Tat umgesetzt werden sollte. Denn es gibt durchaus eine Herangehensweise, durch die Umziehende verhindern können, dass es zum Komplikationen beim Umziehen kommt. Und Fallstricke gibt es mehr als genug beim Umzug innerhalb der bisherigen oder in eine fremde Stadt.

Der Umzugsplaner setzt meist bereits bei der Suche nach einer neuen passenden Wohnung an. Denn hier gibt es etliche Fehler, die Wohnungssuchende begehen können. Ein Beispiel eines möglichen Fehlers ist die zu früh versendete Kündigung an den bisherigen Vermieter. Timing ist das A und O in der Übergangsphase zwischen dem Auszug aus der alten und dem Einzug in die neue Wohnung.

Diesbezüglich weist der gut strukturierte Umzugsplaner darauf hin, dass Umziehende sehr genau die Wohnungsübergabe planen sollten. Wird der Mietvertrag leichtfertig unterschrieben oder verzichten Privatleute auf das so genannte Übergabeprotokoll, kann es zu Folgekosten kommen, die ohne große Probleme vermieden werden können. Schäden an der alten und der neuen Wohnung sollten möglichst in Gegenwart Dritter in einem Protokoll festgehalten werden, damit Schwierigkeiten von Anfang an ausgeschlossen werden können.

Im Falle der neuen Wohnung geht es vor allem um die Bestandsaufnahme. Also: Wie viele Räume gibt es, wie sehen diese genau aus und wie steht es um die wahrscheinlichen monatlichen Nebenkosten.

Die Organisation des Möbeltransports

möbeltransport organisierenSind diese Fragen geklärt, müssen sich Umziehende laut Umzugsplaner darum kümmern, mit welchem Fahrzeug das Mobiliar in die neue Wohnung transportiert werden soll. Fast immer muss ein Mietwagen gebucht werden. Denn in der Familie oder im Freundeskreis gibt es eher selten die Möglichkeit, ein passendes Fahrzeug auszuleihen. Der Umzugsplaner weist darauf hin, dass der Mietwagen genau auf das Umzugsgut abgestimmt werden sollte.

Meistens sind es die üblichen Dinge wie die Möbel gepackte Umzugskartons, die vom Umzugsplaner zu berücksichtigen sind. Manchmal geht es aber ebenso darum, besondere Güter wie schwere Musikinstrumente (ein Klavier oder dergleichen) an den neuen Wohnort zu transportieren. In diesem Fall empfiehlt der Umzugsplaner eine genaue Buchung des Umzugsservices, damit auch diese Dinge schadenfrei zum neuen Wohnort gebracht werden.

Professionelle Umzugsplaner helfen auch beim Ummelden

Wenn vom Thema Umzugsplaner die Rede ist, kann es aber ebenso gut darum gehen, einen Umzugsprofi zu beauftragen, der Umziehenden die Arbeit in einem oder allen Bereichen abnimmt. Selbiger sorgt dafür, dass sich Umziehende um die Dinge kümmern können, die sie wirklich ohne fremde Hilfe erledigen möchten. Das Gute für Interessenten, die einen Umzug vor sich haben: Sie müssen im Fall der Fälle nicht einmal Urlaub nehmen, um sich und die Familie bei Behörden umzumelden. Denn selbst diesen Umzugsservice bieten Umzugsplaner inzwischen. Dazu braucht es weit weniger Vorbereitung, als mach unerfahrener Umziehender denken mag.

Das Einwohnermeldeamt zum Beispiel verlangt nur die Vorlage der gültigen Personalausweise oder alternativ die Reisepässe samt Meldebescheinigung. Zusätzlich müssen Umzugsplaner das Meldeformular der zuständigen Meldestelle für die Umziehenden mitführen. Den Abschluss bildet jeweils eine Vollmacht für die umzumeldende Person, die dem Umzugsplaner den Auftrag erteilt hat. Sofern es um einen Haushalt mit Kindern geht, muss die besagte Vollmacht auch für den Nachwuchs gelten. Auch beim Straßenverkehrsamt kann die Ummeldung durch Umzugsprofis erfolgen, wenn Interessenten dies wünschen.

Halteverbote vor den Wohnungen vom Umzugsplaner beauftragen lassen

Umzug Halteverbot beantragenNeben der behördlichen Ummeldung übernimmt der Umzugsplaner aber noch andere Arbeiten. Zumeist handelt es sich bei den Umzugsplanern um Speditionen oder vergleichbare Umzugsunternehmen, die im Grunde in allen Bereichen Dienstleistungen anbieten, die Verbrauchern sonst Mühen bereiten. Dazu gehört beispielsweise auch die Beantragung eines vorübergehenden Halteverbotes. Dieses ist nicht nur in der Umgebung der früheren Wohnung, sondern auch und gerade vor der neuen Wohnung von großer Bedeutung. Beantragt wird das Halteverbot in der Regel für ein bis drei Tage. Zuständig sind zumeist die Ordnungsämter oder ähnliche Ämter. Dort wird aber nur das Halteverbot selbst beantragt.

Die Kosten liegen etwa zwischen 20 und 50 Euro. Für den beauftragten Umzugsplaner fallen die Gebühren etwas höher aus. Die notwendigen Schilder zur Aufstellung vor den Wohnungen erhalten Umziehende im Normalfall bei der örtlichen Straßenmeisterei. Wenn sich Umzugsplaner um diesen nicht zu unterschätzenden Aspekt kümmern, haben Privatleute mehr Zeit, um sich um andere relevante Dinge wie das Packen der Umzugskartons zu kümmern. Wenngleich auch diese Arbeit an Umzugsplaner wie Möbelspeditionen oder andern Umzugsunternehmen ausgelagert werden kann.

Im eigentlichen Sinne aber sind Umzugsplaner Aufstellungen der Aspekte, an die vor allem Privatleute denken müssen, damit der Umzug erfolgreich geplant und ausgeführt werden kann. Personen, die nur alle paar Jahre umziehen müssen, fällt es oft schwer, von der Wohnungssuche bis zum Einzug alle Dinge in die Planung einzubeziehen. Alle Umziehenden, die eher unsicher sind, sind gut beraten, solche Umzugsplaner einzusetzen. Am einfachsten ist es, Listen für den Umzug aus dem Internet herunterzuladen.

So findet man Tipps für alle Schritte – einige günstige Umzugsfirma findet sich auf diesem Wege genauso schnell wie ein Anbieter passender Umzugskartons oder eine Möbelspedition, die den Möbeltransport ausführt. Welche Arbeiten an Profis wie Möbelpacker vergeben werden, entscheidet natürlich der Umziehende selbst im Einzelfall.